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DESIGN Konzept ACTICORE1

Gutes Design soll einen echten Mehrwert für Anwender und Umwelt schaffen.

Neu am ACTICORE1 Designkonzept ist die Synthese zwischen einer „Playstation für den Beckenboden“ und Videospielen, die ein wissenschaftlich aufgebautes Trainingsprogramm enthalten.

SensorSeat:

Ist ein biomechanisch gestaltetes Sitzobjekt, das ein angenehmes und gleichzeitig wirkungsvolles Training der Beckenboden-Muskulatur im Sitzen ermöglicht.

  1. Seine organische Formgebung, das visuell beruhigende Farbkonzept und die angenehme Berührung sollen die regelmäßigen Nutzung des Objektes inspirieren.
  2. Sitzkomfort, Stabilität, Hygiene und die Verwendung biokompatibler Materialen waren wesentliche Design-Vorgaben.
  3. Die Außenmaße orientieren sich am anatomischen Dreieck von Damm (Perineum) und den Sitzbeinhöckern. Sensorfläche und Elektronik sichern einen direkten Dialog zwischen Beckenboden und der ACTICORE1 APP.

Die gestellten Aufgaben wurden vom Produktdesigner Dieter Thiel aus Basel, dem Medizintechnik-Konstrukteur Rainer Bucher aus Zürich, dem Elektronik-Entwickler Urs Beerli aus Frauenfeld und den beiden Sensorik-Entwicklern Dr. Roland Zemp und Stefan Plüss aus Rothenburg gelöst.

Videospiele:

Die Aufgabenstellung lautete, drei unterschiedliche, inspirierende Gamestile zu entwickeln. Der Avatar ANI wurde kreiert, um als digitaler Personal Coach den Spieler durch Spiel und Training zu begleiten und ihm nach jeder Spieleinheit Feedback zu geben.

  1. Unterhaltende Interaktion soll Spaß am Spiel inspirieren. Spiel und Training verschmelzen zu einer Einheit.
  2. Die drei Gamestile sind vom audiovisuellen Design her unterschiedlich, verfolgen aber das gleiche Ziel. Sie spornen interaktiv an entspannt und gleichzeitig
  3. Die audiovisuelle Designsprache der Gamestile soll vom Spieler als angenehm empfunden werden und ihn inspirieren, sich auf sich selbst zu fokussieren

Diese Aufgaben wurde vom Spieledesigner-Team Benjamin Lemcke und Sebastian Imbach aus Brugg gelöst.

Trainingsaufbau:

Die Aufgabenstellung lautete, basierend auf den Forschungsergebnissen von Dr. Arnold H. Kegel videokompatible Übungsvorgaben zu entwickeln, mit denen die Beckenboden-Muskulatur gezielt trainiert und in ihrer Funktion nachhaltig verbessert wird.

  1. Die Verbindung von Spiel und Training soll den Nutzer motivieren, seinen Beckenboden spielen zu lassen und damit alle Muskelfasern zu trainieren.
  2. Alle Übungseinheiten sind in unterschiedlichen Leistungsleveln aufgebaut, um das individuelle Niveau der Beckenboden-Muskulatur zu berücksichtigen und einen individuell persönlichen Trainingsaufbau sicherzustellen.
  3. Die ca.70% langsamen Fasern, die ca.30% schnellen Fasern sowie das Zusammenspiel zwischen Fasern und Nerven des Beckenbodens sollen durch Ausdauer- Schnellkraft- und Koordinations-Übungen gezielt trainiert werden. Ein Aufstieg innerhalb der 11 Trainings-Level soll zum regelmäßigen Üben motivieren.

Diese Aufgabe wurde von der Physiotherapeutin Jacqueline de Jong aus Interlaken und dem Biomechaniker Dr. Roland Zemp aus Rothenburg gemeinsam gelöst.

Alle drei Designer-Teams arbeiten interdisziplinär an gemeinsamen Aufgabenstellungen. Die Entwicklungszeit für das ACTICORE1-Konzept bis zum Produktlaunch betrug 30 Monate.