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Mach es selbst!
ACTICORE®: Spielerisches Training zur Stärkung des Beckenbodens

ACTICORE1 ist ein digitales Home-Trainingsprogramm zur Stärkung deiner Beckenbodenmuskulatur.

Doch wieso solltest du überhaupt trainieren? Ein fitter Beckenboden unterstützt die inneren Organe und beeinflusst in Zusammenarbeit mit der CORE-Muskulatur die Stabilität des gesamten Rumpfes. Auch die Schließmuskeln des Beckenbodens stärkst du – sie stellen die Kontinenz sicher. Zudem wirkt sich ein fitter Beckenboden durch das Zusammenspiel von Muskelfasern und Nerven auch positiv auf dein Sexualempfinden aus.

1) Mit Rückbildungsgymnastik müssen Frauen sofort nach der Geburt starten.

Falsch! „Früher hat man frischgebackenen Müttern tatsächlich geraten, ja keine Zeit verstreichen zu lassen“, erklärt Dr. Geissbühler. Heute wird viel mehr darauf geachtet, dass sich Frauen nicht nur körperlich, sondern auch mental von der anstrengenden Geburt erholen müssen. „Zudem kann die Beckenbodenmuskulatur auch verletzt sein. Das muss erst mal heilen“, so die Ärztin. Sie empfiehlt, mindestens sechs Wochen mit der Rückbildungsgymnastik zu warten. „Lassen Sie sich außerdem das Go von Ihrem behandelnden Frauenarzt geben.“

Rückbildung Schwangerschaft

2) Der Beckenboden muss erst nach einer Schwangerschaft trainiert werden.

Falsch! „Viele Fachärzte waren sich einst einig, dass zu starke Beckenbodenmuskeln eine Geburt erschweren. Heute wissen wir, dass das Unsinn ist“, erläutert Dr. Geissbühler. Sie empfiehlt ihren Patientinnen, schon während ihrer Schwangerschaft den Beckenboden intensiv zu stärken. Denn in dieser Zeit wird das Geflecht aus Muskeln, Bändern und Gewebe lockerer. Ein gut trainierter Beckenboden hilft dagegen, nicht nur das Baby, sondern auch die inneren Organe zu stabilisieren. Das beugt den typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Blasenschwäche vor.

3) Beckenbodentraining ist nur während und nach der Schwangerschaft sinnvoll.

Falsch! „Jede Frau profitiert von Beckenbodentraining“, sagt Dr. Geissbühler. „Es verbesserst die Lebensqualität und dient der Prävention.“ Dennoch verstehe sie, dass der Beckenboden für viele ein Mysterium sei. „Wenn ich ins Fitnessstudio gehe und meinen Bizeps trainiere, sehe ich bald Erfolge. Das ist bei der Beckenbodenmuskulatur leider nicht der Fall. Dennoch lohnt sich ein Training immer.“ Deshalb appelliert die Gynäkologin daran, sich auch im Alltag den Beckenboden immer wieder bewusst zu machen. „In skandinavischen Ländern lernen Kinder bereits in der Grundschule, ihren Beckenboden wahrzunehmen und zu trainieren. Bei ihnen ist das wie Zähneputzen“. Auch wenn es bei uns noch nicht so selbstverständlich ist: Jeder kann etwas für seine Beckenbodenmuskulatur machen!

4) Rückbildungsgymnastik kann ich nur bei einem Profi machen.

Falsch! Viele Mütter haben während den ersten Monaten mit ihrem Neugeborenen schlichtweg keine Zeit, einen Rückbildungskurs bei einem Physiotherapeuten oder einer Hebamme zu besuchen. Statt nichts für ihren Beckenboden zu tun, können sie aber ganz einfach zuhause trainieren. Hier gilt jedoch auch: Klären Sie das vorab mit Ihrem Arzt ab. Das Internet bietet bereits viele verschiedene Übungen an, die sie zwischendurch – etwa wenn das Baby schläft – durchführen können. Mit einem Trainingsgerät wie dem ACTICORE1 haben Sie sogar einen Personal Coach in den eigenen vier Wänden, der Hilfestellung bietet und Ihren Fortschritt misst. Dies steigert die Motivation und macht dank einem spielerischen Programm richtig Spaß. Alles, was Sie dafür brauchen, ist Ihr Smartphone oder Tablet, die ACTICORE1 App und natürlich das Trainingsgerät.

5) Je älter ich bin, desto schwieriger wird es mit der Rückbildung.

Falsch! „Es stimmt zwar, dass der Beckenboden bereits ab dem 30. Lebensjahr an Spannkraft verliert“, bestätigt Dr. Geissbühler. „Dennoch hängt der Zustand der Muskulatur vielmehr mit der sportlichen Konstitution ab als vom Alter.“ Das heißt, sportliche Frauen haben in der Regel einen stabileren Beckenboden, weil sie oft ganz automatisch ihre Core-Muskulatur trainieren. Diese sorgt für eine stabile Mitte und damit auch für einen fitten Beckenboden. Gehören Sie also zu den Spätgebärenden, ist es besonders wichtig, schon während der Schwangerschaft Ihre Muskeln zu trainieren. Desto schneller geht es nach der Geburt auch mit der Rückbildung.

6) Nach einem Kaiserschnitt muss ich keine Rückbildungsübungen machen.

Falsch! Denn wie bereits erwähnt, wird der Beckenboden bereits in der Schwangerschaft stark belastet – nicht nur durch eine vaginale Geburt. „Ich vergleiche den Beckenboden immer mit einer Hängematte“, erklärt Dr. Geissbühler. „Auf dieser Hängematte ruhen Harnröhre, Blase, Scheide, Gebärmutter und Darm“. Alleine schon belastend genug – doch bei einer schwangeren Frau muss diese „Hängematte“ noch zusätzlich neun Monate lang ein Kind tragen. Kein Wunder, dass die Muskulatur des Beckenbodens dadurch immens strapaziert wird. Deshalb sind Rückbildungsmaßnahmen auch für Frauen sehr wichtig, die ihr Kind per Kaiserschnitt entbunden haben. Da hier jedoch auch noch eine Narbe verheilen muss, sollten Sie sich etwas mehr Zeit mit den Übungen lassen, als nach einer natürlichen Geburt. Gibt der Arzt sein Okay, können Sie mit dem Training des Beckenbodens beginnen. Erst wenn dieser stabil ist, gehen Sie Ihren Bauch an.

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